Welche Vor- und Nachteile eine Betreuung durch Bekannte oder Familie hat?

Die IT-Infrastruktur ist die Grundlage für den Betrieb und das Management von IT-Services und IT-Umgebungen in einem Unternehmen. Sie umfasst sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten, die miteinander vernetzt sind und die Kommunikation, Effizienz und Produktivität verbessern sollen. Die IT-Infrastruktur ist daher ein wichtiger Faktor für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Es mag verlockend sein, die IT-Infrastruktur durch Familie und Bekannte betreuen zu lassen, um Kosten zu sparen oder Vertrauen zu schaffen. Doch diese Entscheidung birgt viele Nachteile und Risiken, die man nicht unterschätzen sollte. Hier sind einige Gründe, wieso es nicht eine gute Idee ist, die IT-Infrastruktur durch Familie und Bekannte betreuen zu lassen:

  • Mangelnde Professionalität: Familie und Bekannte haben möglicherweise nicht die nötige Qualifikation, Erfahrung oder Zertifizierung, um eine IT-Infrastruktur fachgerecht zu planen, zu implementieren oder zu warten. Sie können Fehler machen, die zu Systemausfällen, Datenverlusten oder Sicherheitslücken führen können. Außerdem können sie nicht immer verfügbar oder erreichbar sein, wenn Probleme auftreten oder Updates benötigt werden.
  • Mangelnde Objektivität: Familie und Bekannte haben möglicherweise nicht die nötige Distanz oder Neutralität, um eine IT-Infrastruktur objektiv zu bewerten oder zu optimieren. Sie können befangen sein, eigene Interessen verfolgen oder sich von persönlichen Beziehungen beeinflussen lassen. Sie können auch Schwierigkeiten haben, Kritik anzunehmen oder zu geben, was zu Konflikten oder Missverständnissen führen kann.
  • Mangelnde Flexibilität: Familie und Bekannte haben möglicherweise nicht die nötige Flexibilität oder Anpassungsfähigkeit, um eine IT-Infrastruktur an die sich ändernden Anforderungen oder Bedürfnisse eines Unternehmens anzupassen. Sie können an veralteten Technologien festhalten, neue Trends ignorieren oder Innovationen verpassen. Sie können auch nicht auf die Ressourcen oder das Know-how von externen Dienstleistern zurückgreifen, die spezialisiert oder aktueller sind.
  • Mangelnde Sicherheit: Familie und Bekannte haben möglicherweise nicht die nötige Sicherheit oder Vertraulichkeit, um eine IT-Infrastruktur vor unbefugtem Zugriff oder Missbrauch zu schützen. Sie können sensible Daten preisgeben, kopieren oder manipulieren, ohne dass es bemerkt wird. Sie können auch nicht garantieren, dass sie die geltenden Datenschutz- oder Compliance-Richtlinien einhalten oder dokumentieren.

Fazit: Die IT-Infrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil eines Unternehmens und sollte daher professionell, objektiv, flexibel und sicher betreut werden. Es ist daher keine gute Idee, die IT-Infrastruktur durch Familie und Bekannte betreuen zu lassen, da dies viele Nachteile und Risiken mit sich bringt. Stattdessen sollte man sich an qualifizierte, erfahrene und zertifizierte IT-Dienstleister wenden, die eine optimale Lösung für die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse eines Unternehmens bieten können.

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Rafael Seeck

Gründer und Inhaber der LEMA-IT GmbH

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